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Datum: 26.11.2018

2. Projekt-Phase von Soil3 (Nachhaltiges Unterbodenmanagement) wurde bewilligt Das Projekt "Soil3" bewertet, in welchem Ausmaß gezieltes Unterbodenmanagement die Nährstoff- und Wassernutzungseffizienz verbessern und somit zur Sicherung oder sogar Steigerung der Erträge beitragen kann.

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Pflanzen decken zwischen 10 und 80% ihres Nährstoff- und Wasserbedarfs aus dem Unterboden, jedoch wird der Unterboden bislang kaum in landwirtschaftliche Managementstrategien einbezogen.
 

Wir gehen davon aus, dass die Nährstoff- und Wasseraufnahme aus dem Unterboden gesteigert wird, wenn attraktive Optionen für das Wurzelwachstum in den Unterboden geschaffen werden. Dies kann durch eine Verringerung des physikalischen Widerstandes für die Wurzel, durch Nährstoffen-Hotspots im Unterboden oder auch durch Verfügbarkeit von Wasser im Unterboden bei saisonalem Trockenstress im Oberboden gelingen. Ziel ist damit, das gesamte Bodenvolumen (Akronym Soil3) für die agrarische Nutzung zu optimieren.

Das Projekt ist auf insgesamt 9 Jahre ausgelegt. Partner sind neben dem der Universität Bonn (INRES - Allgmeine Bodenkunde und Bodenökologie, Koordination: Prof. Dr. Wulf Amelung) das Forschungszentrum Jülich GmbH, das Thünen-Institut, die TU München, FU und HU Berlin, Ecologic Institute und ZALF.

Fördervolumen: ca. 9.3 Mio Euro für die ersten sechs Jahre, davon ca. 3,5 Mio. für die Universität Bonn. Für mehr Informationen, siehe:

Projektzusammenfassung

  www.soil3.de

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