Intensivierung des Grünlands führt zum Artenschwund

In den vergangenen Jahrzehnten wurden die meisten Grünlandökosysteme in Mitteleuropa durch höhere Düngergaben und durch häufigeres Mähen oder Beweiden verändert. Diese Landnutzungs-Intensivierung hat dazu geführt, dass diese Ökosysteme mehr Futter produzieren. Allerdings ging dadurch die Diversität der Arten zurück. Sind damit auch Einschränkungen in den Ökosystemleistungen verbunden? Diese Fragen wollen nun Wissenschaftlerinnen aus Vegetationsökologie und Fernerkundung der Universität Bonn gemeinsam untersuchen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert das Vorhaben „Sensing Biodiversity Across Scales“ (SEBAS) in den nächsten drei Jahren mit rund 450.000 Euro.

Am Boden und in der Luft: Landwirtschaftliche Forschung trotzt der Corona-Krise

Feldexperimente sind immens wichtig für die Qualität landwirtschaftlicher Forschung. Gerade jetzt im Frühjahr steht dabei eine besonders entscheidende Phase an: Die Pflanzen für die Experimentierfelder müssen dringend ausgesät werden, sonst verlieren die Forscherinnen und Forscher ein ganzes Jahr. Nur etwa vier bis sechs Wochen ist es möglich, die Aussaat der Feldfrüchte nach hinten zu verschieben. Dann schließt sich das Zeitfenster für das Jahr.

Die gesamte Paprikapflanze nutzen

Von einer Nahrungsmittelpflanze wie der Paprika wird in der Regel nur die Frucht geerntet und verkauft – der Rest landet auf dem Kompost. Doch auch die abgeerntete Pflanze könnte wertvolle Stoffe für Medizin und Kosmetika liefern – nachhaltig und ressourceneffizient.

Eine Postkarte aus der Agrarökologie

Coronavirus hin oder her - die Saat muss raus für das neue Forschungsjahr. Agrarökologe Prof. Dr. Thomas Döring vom Exzellenzcluster PhenoRob berichtet wie landwirtschaftliche Forschung auch in Zeiten von Social Distancing gelingt.

Weitergehende Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus

Mit dem Ziel, die Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) zu verlangsamen, hat das Rektorat der Universität Bonn im Einvernehmen mit den Fakultäten weitergehende Maßnahmen beschlossen.

Schutzmaßnahme wegen Coronavirus: Semesterbeginn wird auf 20. April verlegt

Zur Verhinderung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus (SARS-CoV-2) hat das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen verfügt, die Vorlesungszeit im Sommersemester zum 20. April 2020 beginnen zu lassen. Auch an der Universität Bonn werden die Lehrveranstaltungen daher erst zu diesem Zeitpunkt starten.

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