Aktuelles aus dem INRES

Ein genomisches Gencluster Ein genomisches Gencluster

des Maisbeulenbrandpilzes Ustilago maydis unterdrückt die pflanzliche Immunabwehr in Mais. In Anlehnung an die „schwesterliche“ Aufgabenteilung als Effektoren und das geclusterte Auftreten im Genom wurden die Gene nach den Plejaden genannt, den aus der griechischen Mythologie entstammenden Nymphen und dem gleichnamigen Sternhaufen.

Schematische Darstellung des Wirkmechanismus der Plejaden Schematische Darstellung des Wirkmechanismus der Plejaden

Der pleiades-Gencluster im Genom von Ustilago maydis (Maisbeulenbrand) kodiert eine Familie von Proteinen, die Plejaden, die auf die Immunität von Mais abzielen. Die beiden Plejaden Taygeta1 (Tay1) und Merope1 (Mer1) hemmen die Produktion reaktiver Sauerstoffspezies (Englisch: Reactive Oxygen Species, ROS), wenn auch in unterschiedlichen Zellkompartimenten. Zusätzlich modifiziert Mer1 im Zellkern die Aktivität von RFI2-Homologen (Red and Far-Red Insensitive 2), einer Familie von Enzymen, die an frühen Immunantworten beteiligt sind und die Blütezeit in Pflanzen kontrollieren.

Landwirtschaftsministerin Landwirtschaftsministerin

Julia Klöckner übergab der Koordinatorin von PhytoMo Dr. Anna Kicherer und Prof. Dr. Reinhard Töpfer (Julius Kühn-Institut) den Förderbescheid des BMEL (v.r.)

Rebstock Rebstock

mit Kranheitssymptom von Flavescence dorée (FD)

Stellungnahme Stellungnahme

Lösungen für eine nachhaltige Landwirtschaft der Zukunft

Granatapfelbäume Granatapfelbäume

brauchen etwa 100 bis 200 Kältestunden im Jahr, um zu blühen und Früchte zu tragen.

Dr. Caroline Marcon Dr. Caroline Marcon

von der Arbeitsgruppe Crop Functional Genomics von Prof. Dr. Frank Hochholdinger erforscht an Mais „springende Gene“.

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