NRW-Akademie: Zwei neue Mitglieder von der Uni Bonn

Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und Künste hat bei ihrer Jahresfeier zehn neue Mitglieder in ihre Reihen aufgenommen. Darunter sind von der Universität Bonn der Bodenkundler Prof. Dr. Wulf Amelung (INRES - Allgemeine Bodenkunde und Bodenökologie) und der Informatiker Prof. Dr. Stefan Wrobel, der auch Leiter des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS ist. Die insgesamt vier Frauen und sechs Männer zeichnen sich in ihren Fachgebieten durch herausragende Forschungsarbeit und künstlerische Exzellenz aus.

KI soll Ackerbau umweltfreundlicher machen

Drohnen, die Äcker gezielt nach Unkräutern absuchen; Roboter, die kranke Pflanzen individuell erkennen und behandeln: Was wie eine ferne Zukunft klingt, ist zumindest auf manchen landwirtschaftlichen Versuchsgütern bereits Realität. Im Exzellenzcluster PhenoRob, der an der Universität Bonn angesiedelt ist, arbeiten Forschende daran, die intelligente Digitalisierung der Landwirtschaft voranzutreiben. In einer aktuellen Publikation weisen sie nun auf die Forschungsfragen hin, die künftig prioritär angegangen werden müssen. Die Publikation ist im European Journal of Agronomy erschienen.

Prof. Dr. Florian Grundler zum Fellow der European Society of Nematologists ernannt

Mit dieser Auszeichnung werden seine herausragenden wissenschaftlichen Beiträge zur Nematologie und sein Engagement für die ESN gewürdigt. Prof. Grundler war mehrere Jahre Mitglied des Präsidiums und von 2006 bis 2010 Präsident der ESN. Er ist seit zwei Jahren Präsident der International Federation of Nematological Societies und wird dieses Amt bis zur Organisation des nächsten weltweiten International Congress of Nematology im Jahr 2028 innehaben.

"Wissen macht AH" zur Kommunikation der Honigbienen

Beitrag in der Kinderkanalsendung (KIKA) "Wissen macht AH" zur Kommunikation der Honigbienen, dem Bienentanz.

Maisgene kontrollieren winzige Helfer im Boden

Winzlinge wie Bakterien und Pilze helfen Pflanzenwurzeln bei ihrer Arbeit und fördern ihre Gesundheit. Eine gängige Vorstellung ist, dass die Zusammensetzung dieser Mikroben von den Bodeneigenschaften abhängt. Jedoch hat nun ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Universität Bonn an verschiedenen lokalen Maissorten herausgefunden, dass die Erbanlagen der Pflanze ebenfalls dazu beitragen, welche Mikroorganismen sich an der Wurzel tummeln. Die Ergebnisse, die nun in der renommierten Fachzeitschrift Nature Plants veröffentlicht sind, könnten künftig dabei helfen, besser an Dürre und Nährstoffmangel angepasste Maissorten zu züchten.

Verbesserte Phosphor-Aufnahme, erhöhter Zink-Gehalt

Eine Reissorte, die an phosphorarme Böden angepasst ist und einen außergewöhnlich hohen Zinkgehalt aufweist: In Madagaskar ist eine neue Reissorte zertifiziert worden, die extra für die dortigen Bedürfnisse gezüchtet wurde. Entwickelt wurde die Reissorte federführend von Pflanzenforscher Prof. Dr. Matthias Wissuwa am Japan International Research Centre for Agricultural Sciences (JIRCAS) in Zusammenarbeit mit dem Africa Rice Center, dem National Centre of Applied Research for Rural Development in Madagascar (FOFIFA) und dem Exzellenzcluster PhenoRob der Universität Bonn, wo er seit Frühjahr 2023 als Gastprofessor tätig ist.

Bildungsprojekt "Smart Horticultural Practices" in Indien

Im Februar 2024 beteiligte sich INRES - Gartenbauwissenschaft an der Vortragsreihe "Smart Horticultural Practices", einem Gemeinschaftsprojekt von GIZ, Green Innovation Centre India und Kompetenzzentrum für Obstbau am Bodensee (KOB).

INRES - Gartenbauwissenschaft (HortiBonn) auf der 56. DGG Tagung in Braunschweig

Vom 28. Februar bis 1. März 2024 trafen sich 185 Wissenschaftler aus allen gartenbaulichen Disziplinen – inklusive einer großen Anzahl an Nachwuchswissenschaftlern – zur gut besuchten 56. Jahrestagung der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG) und des Bundesverbandes der Studierenden und Absolventen des Hochschulstudiums der Fachrichtungen Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL) am Thünen-Institut in Braunschweig zur Vorstellung und Diskussion aktueller Forschungsergebnisse im Gartenbau sowie zur Netzwerkbildung.

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