MisCO2

Miscanthus für Gebäude: erneuerbare Baumaterialien als Kohlenstoffsenken

Das Projekt "MisCO2 – Miscanthus for buildings: renewable construction materials as a carbon sink" zielt darauf ab, Kohlendioxid (CO2) aktiv aus der Atmosphäre zu entfernen und langfristig in Baumaterialien zu speichern. Die zentrale Idee ist die Nutzung von Miscanthus, einer schnell wachsenden, CO2-reichen Biomasse, die pro Hektar bis zu 30 Tonnen CO2 jährlich sequestrieren kann. Diese Biomasse bildet die Grundlage von langlebigen und recyclingfähigen Baustoffen, um sowohl die Umweltbelastung durch
herkömmliche Baustoffe zu reduzieren als auch die Kreislaufwirtschaft zu fördern und CO2 langfristig zu speichern.
Das Projekt konzentriert sich auf die technische Entwicklung, wirtschaftliche Bewertung und ökologische Analyse der Materialien. Es wird untersucht, wie Miscanthus als alternative Ressource für traditionelle Bau und Isoliermaterialien genutzt werden kann. Dazu gehören Prototypenentwicklung, Marktforschung und Lebenszyklusanalyse. Ziel ist es, die technischen Eigenschaften der Materialien zu optimieren, ihre wirtschaftliche Rentabilität zu evaluieren und die Akzeptanz bei Konsumenten zu fördern.
In Zusammenarbeit mit Partnern aus Forschung und Industrie sollen innovative Produkte entwickelt werden, die den Anforderungen der Bauwirtschaft entsprechen. Gleichzeitig wird eine Skalierungsstrategie entwickelt, um die Materialien auf europäische Märkte auszuweiten. Mit diesem Ansatz leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Reduktion von Treibhausgasemissionen und unterstützt den Übergang zu einer nachhaltigen Bauwirtschaft.
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Kennzahlen

Laufzeit: 2026 - 2028

Fördermittelgeber: BMBF

Leitung: Prof. Dr. Ralf Pude

Bearbeitung: Alexander Klein

Projektpartner: ILR (Uni Bonn)


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Ralf Pude

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